Jubiläumsspendenprojekt: Neubau Kinderzentrum Bethel
 
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Soweit sind wir

Jetzt geht's los:

Der Neubau des Kinderzentrums Bethel nimmt nach einer mehrjährigen Planungsphase sichtbare Formen an: Anfang Mai begann die Entkernung des bisherigen Kinderzentrums, im Juni starteten die Abrissarbeiten des in die Jahre gekommenen alten Kinderzentrums. Dafür sind fünf Stationen, die Kinderradiologie, die Notaufnahme des Kinderkrankenhauses sowie die Notfallpraxis in ein Interimsgebäude umgezogen. Der Neubau des Kinderzentrums soll 2022 seine Türen öffnen.

42 Jahren hat das alte Kinderzentrum seinen Dienst getan. Der Neubau wird dort entstehen, wo sich auch das alte Kinderzentrum befand. Das Gebäude wird derzeit entkernt und abgerissen, um dem Neubau zu weichen. Sechs Wochen sind für die Entkernung vorgesehen, weitere sechs für den Abriss. Mit 50.000 Kubikmetern Bauvolumen wird gerechnet.

Bethel will eine Leuchtturmklinik mit Strahlkraft bauen, eine Klinik, die eine optimale Versorgung von Kindern und Jugendlichen bietet. Entstehen wird auf rund 10.000 Quadratmetern Nutzfläche und einer Gesamtfläche von etwa 20.000 Quadratmetern eines der modernsten Kinderzentren Deutschlands – mit 146 Betten für Patienten der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie.  Für die Notfallversorgung ebenso wie geplante Therapien, für kinderradiologische Untersuchungen wie auch die umfangreichen Sprechstunden- und Ambulanzangebote soll der zukunftsweisende Neubau alle medizinischen Disziplinen unter einem Dach vereinen und dabei die Abläufe für Patienten, Eltern und Mitarbeitende wesentlich verbessern.

Architektenwettbewerb

Im Betheler Jubiläumsjahr 2017 hatte der Architektenwettbewerb gezeigt, wie die neue Klinik aussehen soll. Ein umfangreicher und detaillierter Raum- und Funktionsplan stellte die Grundlage für das Baukonzept. Weitere Beurteilungskriterien waren das Gestaltungskonzept, die Funktionalität, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Seitdem waren viele Fachleute damit befasst, ein stimmiges Raumkonzept für die optimale Behandlung von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. So werden Familien künftig alles unter einem Dach finden, was eine gute Diagnostik, Therapie und Pflege garantiert. Und das in Räumen in denen sich Kinder wohlfühlen und Spannendes jenseits des Krankenhausalltag entdecken können. Es werden auch Außenanlagen gestaltet, die zum Spielen einladen und ergo- und tiertherapeutische Möglichkeiten bieten. 

Kinder- und familienfreundliche Planung

Das Kinderzentrum wird von Grund auf neu geplant. Der zukunftsweisende Neubau soll nicht nur alle medizinischen Disziplinen für Diagnostik und Therapie unter einem Dach vereinen, sondern auch die funktionalen Abläufe wesentlich verbessern. Ein großzügiger Eingangsbereich soll die jungen Patienten und ihre Angehörigen freundlich empfangen und beste Voraussetzungen für einen möglichst angstfreien Krankenhausaufenthalt bieten. Das Krankenhaus wird maßgeschneidert für die Wege der Patienten im Notfall, in der geplanten Aufnahme, in den Sprechstunden sowie für den stationären Aufenthalt. Räume werden für Untersuchungen, Therapien, Operationen, therapeutische Behandlungen ebenso geschaffen wie für Möglichkeiten des Rückzugs oder des Spiels. Außerdem: Die neuen Patientenzimmer bieten eine bessere Schlafgelegenheit für Eltern als es derzeit der Fall ist.  Das Rooming-in gilt dann auch für den Intensivbereich. Die Architektur ermöglicht zudem einen hohen Anteil an Tageslicht mit nutzbaren grünen Außenflächen. Auch für die Mitarbeitenden des Krankenhauses wird der Neubau ein gut strukturierter und angenehmer Arbeitsplatz.

Zentrum für seltene Erkrankungen

Für Menschen mit seltenen Krankheiten gibt es zukünftig eine neue Anlaufstelle in Deutschland. Gerade für Kinder und ihre Familien sind seltene Erkrankungen wie Hirn-Tumore im Kindesalter, besondere Formen der Epilepsie oder Mukoviszidose eine besondere Belastung. Das Zentrum wird schwerpunktmäßig am neu geplanten Kinderzentrum Bethel arbeiten.  

Kosten

Der Neubau wird voraussichtlich zirka 70 Millionen Euro kosten. Etwa die Hälfte dieser Summe kann aus den bei weitem nicht ausreichenden öffentlichen Mitteln, aus Eigenmitteln Bethels und aus Darlehen finanziert werden. Doch für die anderen 35 Millionen Euro werden dringlich Spenden benötigt. Rund Millionen Euro durften wir bereits entgegennehmen, doch ein großer Teil fehlt noch. Daher bitten wir Sie: Bitte helfen Sie mit und spenden Sie für dieses besondere Projekt. Sorgen Sie dafür, dass wir kranken Kindern noch besser helfen können.

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