Jubiläumsspendenprojekt: Neubau Kinderzentrum Bethel
 
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Erdbeerduft

Ein Krankenhaus mit Erdbeerduft

Kinderzentrum Bethtel Drillinge

»Ein Spielplatz mit einer Rutsche, Schaukel und Wippe vor dem Krankenhaus – das wäre super! Und eine große Blumenwiese drum herum, und natürlich Bäume, weil man da Buden bauen könnte.« Die Drillinge Anouk, Miles und Henry haben sehr genaue Vorstellungen, was auf dem Außengelände um den Neubau des Kinderzentrums Bethel auf keinen Fall fehlen darf.

Kinderzentrum Bethel Drilling überkopf

Dass die Drillinge einen besonderen Bezug zum Kinderzentrum haben, hat einen guten Grund: Vor elf Jahren kamen sie im »alten« Kinderzentrum Bethel zur Welt – allerdings viel zu früh. Weil es Komplikationen in der Schwangerschaft gab, waren sie winzige Frühchen. Zusammen hatten die drei mit 2.280 Gramm nicht einmal so viel Gewicht wie sonst ein einzelnes Kind.

Besonders Henry hatte einen schweren Start ins Leben. Wie sein Bruder Miles und seine Schwester Anouk musste er in der 26. Schwangerschaftswoche geholt werden. So frühe Neugeborene haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Sie müssen beatmet und rund um die Uhr intensivmedizinisch betreut werden. Das Betheler Kinderzentrum ist als »Level-1-Zentrum« auf diese Kinder hoch spezialisiert. Henry musste operiert werden, weil ein Teil seines Darms abgestorben war. Seine Schwester Anouk hatte eine Hirnblutung. »Die Angst damals war furchtbar«, sagt ihre Mutter Nicole Gomersall.

Drillinge und Arzt

Umso größer ist heute die Freude über den Alltag mit dem quirligen Trio. Miles, Henry und Anouk sind fröhlich, gut in der Schule und lernen zudem Klavier, Tuba und Schlagzeug. »Wir hatten Riesenglück. In Bethel haben sie unseren Kindern das Leben gerettet«, ist Nicole Gomersall überzeugt. Ihre Familie hält den Kontakt zum Kinderkrankenhaus. Jedes Jahr fahren sie nach Bethel. »Wir wollen zeigen, was aus unseren Kindern geworden ist. Und wie glücklich wir darüber sind.«

Die Drillinge gehören zu den Kinderbotschaftern, die sich für den Bau des neuen Kinderzentrums stark machen. Und sie haben viele Ideen für das Großprojekt. »Ich fand in dem alten Krankenhaus die Wände toll angemalt. Das soll in der neuen Klinikauch so sein, das lenkt von Schmerzen ab«, wünscht sich Anouk.»Comics im Wartezimmer wären große Klasse, damit es nicht langweilig wird«, schlägt Miles vor. Seinem Bruder Henry sind Gerüche und das Essen wichtig: »Bloß nicht immer Kartoffelbrei. Spaghetti sind super. Und es soll nicht nach Krankenhaus riechen, besser nach frischer Luft oder nach Erdbeeren!«

Wünsche von Anouk, Henry und Miles für das neue Kinderzentrum:


» Es soll im Krankenhaus
besser riechen, nach
frischer Luft oder
nach Erdbeeren. «


» Sitzsäcke und Comics
im Wartezimmer
wären große Klasse,
damit es nicht
langweilig wird. «

» Bloß nicht immer
Kartoffelbrei zum Essen.
Nudeln sind super.
Am Besten Spaghetti.
Und an fünf Tagen
soll es Nachtisch geben. «

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