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Bethel und Spenden

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel finanzieren ihre Arbeit im Gesundheits- und Sozialwesen über Entgelte der Sozialleistungsträger. Diese sichern im Regelfall auch eine bedarfs- und fachgerechte Grundversorgung. Aber viele, über die Regelfinanzierung hinausgehende Maßnahmen sind oft nur durch Spenden und Nachlässe möglich.

Mit ihnen finanzieren wir zum Beispiel die Erforschung und den Einsatz neuer therapeutischer Konzepte, die Schaffung zeitgemäßer Wohn- und Arbeitsangebote, die Anschaffung spezieller medizinischer Geräte und Pflegehilfsmittel, eine besondere seelsorgerliche, pädagogische oder pflegerische Betreuung sowie Freizeit- und Kulturangebote, die den Bedürfnissen behinderter Menschen angepasst sind. Für diese Aufgaben bittet Bethel seit fast 150 Jahren um Hilfe. Ohne Freunde und Förderer wäre die Arbeit Bethels so nicht denkbar. Ihre Unterstützung trägt zu einer angemessenen und zeitgemäßen Hilfe für kranke und behinderte Menschen bei.

Spenden sollen den benachteiligten Menschen so zugutekommen, dass ihre Lebensqualität und Lebenssituation spürbar verbessert wird. Für die Arbeit im Bereich Spenden gelten dabei die Grundsätze der Effektivität und Effizienz. Es ist unser Ziel, die Werbe- und Verwaltungskosten auf ein notwendiges Maß zu begrenzen. Die zur Verfügung stehenden Gelder sollen in einem möglichst hohen Umfang zugunsten der kranken und behinderten Menschen eingesetzt werden.

Bei der Kommunikation mit den Freunden und Förderern genießt eine Bethel-interne Durchführung eine sehr hohe Priorität. Damit wollen wir jetzt und auch in Zukunft Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen sichern.

So führen die Beschäftigten mit Behinderungen in den Betheler Werkstätten die Versandarbeiten für die schriftliche Kommunikation mit den Spenderinnen und Spendern aus. Ob Bote von Bethel, Jahresbericht, Spenden oder Dankbrief, Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt – all das bedeutet Arbeitsaufgaben für Menschen mit Behinderungen. Datenschutz und Datensicherheit haben dabei einen sehr hohen Stellenwert. Spendenverbuchungen, Datenverarbeitung, Formularpersonalisierungen, Kuvertierung von Postsendungen – diese Arbeiten werden ausschließlich in Bethel durchgeführt. So können wir sagen: Ihre Adressdaten sind bei uns sicher.

Freunde und Förderer möchten wir als langfristige Partner für das diakonische und soziale Engagement Bethels gewinnen. Das freiwillige Engagement der Unterstützer ist uns dabei besonders wichtig. Wir verzichten ganz bewusst auf Marketingaktionen wie Haustür- oder Straßenwerbung und respektieren in der Werbung sorgfältig religiöse, ethische, moralische und soziale Normen. Wir üben keinen Druck auf unsere Freunde und Förderer aus, vielmehr genießen der Dank für die Spende und die Zufriedenheit der Spenderinnen und Spender höchste Priorität.

Ganz bewusst setzen wir damit die »Betheler Tradition des Dankens« von Friedrich von Bodelschwingh fort. Der Dank für die Unterstützung behinderter und kranker Menschen ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Jede Spende wird unabhängig von ihrem materiellen Wert gewürdigt. Die besondere Bedeutung des Dankens drückt sich in Bethel auch räumlich aus. So sind Spenden- und Nachlassabteilung, Öffentlichkeitsarbeit und Briefmarkenstelle im Haus »Dankort« untergebracht – dem »Ort des Dankes«.

© 2017 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel - Abt. Spenden